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01.03.2015 - PGA Tour: 2. + 3. Runde The Honda Classic Harrington, der Herr des Wassers

Am Donnerstag war wettertechnisch die Welt bei der The Honda Classic, ausgetragen auf dem Nicklaus Course im PGA National Resort & Spa in Palm Beach Gardens, noch in Ordnung. Einen Tag später ging das Regenchaos los und am Samstag kamen noch Gewitter dazu und einige Spieler konnten gerade einmal drei Löcher spielen oder ihre Runde beginnen, dann war Schluss.

Harrington

Padraig Harrington hat mit Brille wieder den "Durchblick" © Stoertebek

Einer scheint bei diesem Wetter seinen Frieden gefunden zu haben. Die Rede ist von Padraig Harrington der seine zweite Runde mit einer 66 (-4) beendete und mit sieben unter Par die Führung übernommen hat. Nachdem der Ire auf Platz 297 der Weltrangliste zurückgefallen ist, scheint er wieder Spaß zu haben. „Ich fasziniert vom Golfspiel, ich liebe es. Ja, es ist eine andere Art von Spaß. Ich fühle, dass mein Spiel wieder gut ist und ich mehr Ergebnisse wie diese abliefern kann“ erklärte er der Presse. Nun, es ist schon sieben Jahre her, dass Harrington ein Turnier gewonnen hat. Am Finaltag muss er, wie fast alle, einen Marathon über 36 Löcher überstehen, so der Wettergott es zulässt.

Reed

Patrick Reed spielt ebenfalls um den Titel mit © Stoertebek

Patrick Reed brachte seine zweite 67 (-3) ins Clubhaus und setzte sich mit sechs unter Par auf dem zweiten Platz fest. Es scheint, dass die Spieler von der britischen Insel besser mit den Bedingungen klar kommen, als die Amerikaner. Ian Poulter notierte fünf Birdies, ein Eagle am vierten Loch (Par-4) und ein Bogey auf seiner Scorekarte. Mit 64 Schlägen (-6) spielte der Engländer die beste Runde des Tages und teilt sich mit Brendan Steele (69/-1) mit fünf unter Par den dritten Rang. Luke Donald ist durch seine 67 (-3) und vier unter Par alleiniger Vierter.

Kaymer

Martin Kaymer wurde nach hinten durchgereicht © Stoertebek

Phil Mickelson kam auch langsam in Schwung. Der fünffache Major-Sieger brachte eine 67 (-3) ins Clubhaus und teilt sich mit zwei unter Par, zusammen mit Martin Flores (71/+1) die achte Position. Nachdem am Freitag schon feststand, dass Alex Cejka den Cut klar verpassen würde, kam auch Martin Kaymer in Gefahr, die beiden Finalrunden zu verpassen. Mit einer 75 (+5) und insgesamt drei über Par ging es für den Mettmanner zurück auf den geteilten 38. Platz. Der Cut wurde bei vier über Par gezogen. Neben Alex Cejka (+7) schieden u.a auch Rory McIlroy (+7), Retief Goosen (+6), Ernie Els (+6), sowie Zach Johnson und Justin Rose (beide +5) aus.